PROJEKTE

PROJEKTE

 

Die Afghanische Kinderhilfe Deutschland unterstützt aktuell vier Projekte in Afghanistan – eine Tagesklinik in Dogh Abad, eine Tagesklinik in Deh Dabz, eine Tagesklinik in Saraye Ghazni und eine berufsvorbereitende Schule in Dogh Abad. Alle Einrichtungen liegen im Großraum Kabul.

Klinik Dogh Abad

Tagesklinik in Dogh Abad

Bis 2010 unterstützte die AKHD – in Kooperation mit der US-amerikanischen Organisation International Orphan Care (Link) – außerdem eine Berufsschule in Djalalabad.
Die jährlichen Ausgaben betragen für die Klinik Dogh Abad ca. 54.000 Euro und für die Klinik Deh Sabz 63.000 Euro, ihre Einnahmen 25.000 Euro bzw. 29.000 Euro.

In beiden Kliniken werden jeweils an sechs Tage in der Woche (außer Freitag) vor allem Kinder und Frauen ambulant gegen einen geringfügigen Betrag versorgt, derzeit 50 Afghani (65 Afghani sind rund ein Euro).

Klinik Deh Sabz

Tagesklinik in Deh Sabz

Die technische Ausstattung der Kliniken ist gut. So stehen u.a. jeweils ein Labor, eine Apotheke, ein Ultraschallgerät und ein zahnärztlicher Behandlungsraum zur Verfügung.
Die Mitarbeiter werden mit einem klinikeigenen Wagen zur Arbeit abgeholt und nach Dienstschluss wieder zurückgebracht.
Bestimmte Leistungen werden den Patienten in Rechnung gestellt, etwa ein Schwangerschaftstest (20 Afghani), eine Blutzuckeruntersuchung (20 Afghani), eine Ultraschalluntersuchung (40 Afghani), Vergleichbare Einrichtungen in Afghanistan berechnen den Patienten gewöhnlich das 10-fache.
Alle anderen Untersuchungen und Behandlungen (inkl. Laboruntersuchungen) sowie Medikamente sind mit dem Eintrittsgeld, vergleichbar der deutschen Praxisgebühr, von 50 Afghani abgegolten. Ein Teil der benötigten Arzneimittel und sonstigen Bedarfsgüter werden über die Einnahmen der Klinik finanziert.

Schule Dogh Abad

Schule in Dogh Abad

Die Schule in Dogh Abad hat ihre Arbeit im April 2011 aufgenommen. Die Ausgaben für 2011 betrugen ca. 6.000 Euro ab Mitte April 2011. Die Ausgaben für 2012 sind mit 15.000 Euro kalkuliert, um die Anzahl der Schülerinnen von 80 auf 160 zu erhöhen. Die Schülerinnen werden kostenlos unterrichtet, eine Schulgebühr wird nicht erhoben. Der Verein überlegt allerdings, ausgewählte Produkte, die im Stickerei- und Nähkurs entstehen, in Deutschland zum Verkauf anzubieten (im Rahmen von Benefizveranstaltungen und Vereins- Präsentationen).